Es beginnt in kleinen Schritten und oft schleichend. Die Anzeichen sind sehr unterschiedlich und hängen teilweise vom Alter ab. Bei jüngeren Kindern zwischen 6-10 Jahre kann es sein, dass es mit undefinierten Bauchschmerzen, oder Übelkeit beginnt. Andere wiederum zeigen Anzeichen einer leichten Retardierung. Das bedeutet, dass sie in ihrem Verhalten in ein früheres Alter zurückfallen. Sie wollen zum Beispiel am Schoss sitzen, brauchen viel mehr Aufmerksamkeit und Nähe als sonst.

 Oder sie haben Angst beim Einschlafen, wachen in der Nacht auf, haben Albträume bis hin zum Einnässen. Manche fangen an Nägel zu beißen, ihr Selbstwertgefühl sinkt, sie trauen sich weniger zu als sonst.

Bei älteren Kindern ab 10 Jahren und Jugendlichen kann es sein, dass sich ihr Verhalten generell verändert ("Ich erkenne mein Kind nicht wieder"). Sie ziehen sich zurück, haben Zukunftsängste, sind öfter als üblich krank, können schwer einschlafen, kommen in der Früh schwerer als sonst aus dem Bett, leiden unter Kopfschmerzen, sind sehr schwer motivierbar, wissen nicht, was sie weiter tun sollen, haben Konzentrationsschwierig-keiten. Dies sind nur einige Beispiele aus meiner langjährigen Praxis.

Alarmierend finde ich auch die stark gestiegene Rate der Depressionen und Selbstmord gefährdeten Jugendlichen und jungen Menschen. Sie ist so hoch wie nie. Für all diese Leiden finden wir oft keine Worte. Gespräche sind zwar manchmal kurzfristig hilfreich, können aber nicht in die Tiefe gehen und sie auflösen.
Besonders Ein- und Durchschlafschwierigkeiten zehren am Körper und am Energiehaushalt. In der Nacht sollte unsere Körper-Geist-Seele Einheit regenerieren. Wenn dies schon länger nicht mehr geschieht, kommt es zu einer Unausgeglichenheit, die sich besonders seelisch niederschlagen kann. Warum? Zu groß sind die Sorgen und Ängste über die individuelle Zukunft.

Wir alle leben jetzt schon seit über einem Jahr in einer ständigen Ungewissheit, wie es weitergehen wird. Auch Erwachsene leiden zunehmend an den Folgen des Lockdowns und der sich ständig ändernden Regelungen. Dazu kommt Isolation und für Viele eine aufgezwungene Untätigkeit. Andere wiederum schaffen es kaum den täglichen Wahnsinn des Alltags mit Homeschooling und Homeoffice und Familie ernähren und für alle gleichzeitig da sein zu müssen. Besonders (allein erziehende) Frauen sind hier besonders gefordert. Viele von ihnen befinden sich am Rande eines massiven Burnouts, sind total erschöpft und leiden unter ständiger Über-forderung. Ich selbst habe das vor vielen Jahren in einer anderen Situation auch durchlebt. Deshalb weiß ich so genau, wie es sich anfühlt und verstehe meine Klientinnen so gut. Und daher weiß ich auch, wie man aus solchen scheinbar aussichtslosen Situationen wieder heraus kommt.

In all diesen Situationen, die oft unlösbar erscheinen, kann Kunsttherapie auf wunderbare Weise sehr hilfreich sein. Mit Hilfe von künstlerischen Materialien, Farben, Ton, Sand, etc. kann für das, was einem im Inneren so stark bewegt und oft nicht benannt werden kann, ein Ausdruck gefunden werden. Einmal sichtbar geworden als Zeichnung, Malerei oder Skulptur, ist es viel leichter darüber zu reden, was da entstanden ist und was es mit einem selbst zu tun hat. Das Unbewusste zeigt, welches Problem gerade im bewussten Zustand bearbeitet werden kann. Viele meiner Klientinnen empfinden das als extrem befreiend. Sie berichten mir, das oft schon nach wenigen Sitzungen sich der Druck, der sich in ihnen aufgebaut hat, wesentlich leichter anfühlt oder ganz verschwunden ist.

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