Da ich immer wieder gefragt werde, was denn konkret gegen Stress getan werden kann möchte ich Ihnen wertvolle Tipps geben, die einfach und jederzeit während des Tages umgesetzt werden können:

1. Bewusst Atmen

Setzen Sie sich in aufrechte bequeme Position und lehnen Sie sich möglichst nicht an der Sessellehne an, falls Sie am Sessel sitzen. Schließen Sie die Augen, beide Beine am Boden. Stellen Sie sich vor, aus Ihren Fußsohlen wachsen viele kleine Wurzeln, die sich mit der Erde verbinden.
Atmen Sie durch die Nase ein und durch den Mund aus, ganz ruhig. Achten Sie dabei, dass Ihr Bauch beim EINatmen wie ein Luftballon aufgeblasen wird. Das wiederholen Sie fünf Atemzüge lang. Dann drei Atemzüge Pause. Dann wieder fünf Atemzüge so tief wie möglich in den Bauch atmen. Wieder drei Atemzüge Pause. Das können Sie so oft wie möglich wiederholen.

2. Schöne Gedanken wiederholen

Setzen Sie sich für 7-10 Minuten an einem möglichst ruhigen Platz. Schließen sie die Augen und holen Sie sich aus der Erinnerung die letzte Szene hervor, bei der Sie Glücksgefühle gemeinsam mit einem Menschen, einem Tier oder in der Natur hatten (nicht beim Essen oder Suchtmittelgebrauch). Schmücken sie diese Szene aus, machen Sie sie bunter als sie war, stellen Sie sich vor, wie Sie dabei strahlen und ein wunderschönes Licht von Ihnen ausgeht! Sagen Sie Ihrem Gegenüber liebevolle Worte… Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

3. Zehn Atemzüge ohne Gedanken

Wenn ich mich auf meinen Atem konzentrieren, bin ich ganz bei mir. Das bedeutet, dass ich mich liebevoll um mich kümmere. Mindestens einmal am Tag macht mich das glücklich.

Setzen Sie sich in aufrechte bequeme Position und lehnen Sie sich möglichst nicht an der Sessellehne an, falls Sie am Sessel sitzen, stellen Sie beide Beine fest am Boden. Sie können sich auch auf den Boden setzen und die Beine verschränken. dabei können sie ein Meditationskissen verwenden. Schließen Sie die Augen und beobachten sie Ihren Atemrhythmus. Lassen Sie Ihren Atem durch die Nase fließen. Ziel ist es zehn Atemzüge (=ein- UND ausatmen) lang keine Gedanken zu zulassen. Sobald ein Gedanke kommt  beginnen Sie wieder von vorne zu zählen. Vielleicht schaffen Sie am Anfang nur zwei Atemzüge, das ist völlig in Ordnung (so ist es mir am Anfang auch ergangen).

Je öfter Sie diese Übung machen umso schneller kommen Sie in diesen Zustand, den die Buddhisten Leerheit nennen.

4. Farben gegen den Stress

Heute geht es um mein Lieblingsthema Farben. Absolut entspannend und auch heilend wirkt Grün gefolgt von Blau und Türkis. Violett ist eine Farbe, die  tiefen entspannend wirkt – besonders was das Geistige betrifft. Wenn Ihre Gedanken nur so schwirren – dann stellen Sie sich Violett vor Ihrem inneren Auge vor. Vielleicht haben Sie ein Bild in violetter Farbe, welches Sie ansehen können.

Die gleichen Übungen empfehle ich auch für Grüntöne und Blautöne bis hin zum Türkis, das ja eine Mischung aus Blau und Grün ergibt. Darüber hinaus ist es äußerst beruhigend und heilend, viel in der grünen Natur zu sein. Oder wenn Sie an Ihren letzten Urlaub am Meer denken und sich diese blaue Weite vorstellen, das Sie sofort zum Ausatmen und Einatmen anregt!

Wenn Sie mehr entspannende Stunden erleben wollen, dann melden Sie sich gleich hier auf dieser Seite für meinen Newsletter an, ich biete laufend Workshops an, bei denen Sie sich voll und ganz entspannen können.

Sie können sich gerne für den Newsletter eintragen, wenn Sie weitere konkrete Maßnahmen setzen wollen. Ich freue mich auf ein Kennen lernen und wünsche Ihnen.

Viel Erfolg! Alles Liebe, Susanne Wolfsohn