aufräumen:
ich hatte lange diese „Verschieberitis“ („morgen“ war mein liebster Wochentag). dann bin ich draufgekommen, dass ich mir durch mein Nichtaufräumen selbst im weg stand UND noch viel wichtiger, mich selbst nicht ernst und wichtig genug nahm. Als mir das klar wurde, änderte ich dies schritt für schritt. heute bin ich es mir wert, dass ich für mich aufräume und so gut es geht Ordnung halte. wenn ich mich früher auch als kreative Chaotin bezeichnete so untermauerte ich diesen Glaubenssatz von mir, der mir letztendlich nicht dienlich war.

entrümpeln:
eine liebe Freundin hat mir folgendes geraten: „Mach drei Haufen mit den Sachen, die du los werden willst. indem du den teil in die hand nimmst, die Augen schließt und spürst, wie es sich anfühlt stelle folgendes fest:

  1. ohne diesen teil kann ich auf keinen fall leben
  2. das könnte ich noch brauchen
  3. das habe ich schon mehr als 12 Monate nicht benutzt

3. kannst du einfach weggeben.

dann geh noch einmal jedes einzelne teil bei 2. durch – es gibt nur mehr 1. oder 3.

Sollte der 1. haufen immer noch sehr groß sein, nimm noch einmal jedes teil in die hand, svhließ die augen und frag dich ehrlich, ob du es wirklich brauchst.

Mit dem, was du weggibst, mach einen floh- oder Tauschmarkt oder verkaufe es in einem der Online-portal. ein teil des Erlöses kannst du spenden – so macht dein sich von etwas lösen/ trennen sogar noch mehr sinn.

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