Achtsamkeit

Geschrieben am 16.02.2014

Achtsamkeit in meiner Arbeit als Kunsttherapeutin

Wenn wir achtsam sind, werden wir fast automatisch still und in dieser Stille können wir unsere Gefühle wesentlich besser wahrnehmen. In der phronetischen® Kunsttherapie (nach Irmgard M. Starke) geht es genau um dieses Wahrnehmen, dieses in den Körper spüren, die Achtsamkeit mit uns selbst wieder zu erleben und die Lebensbewegung dabei zu unterstützen frei zu werden. In den Gestaltungen (mit Farben, Naturmaterialien, bei den unterschiedlichen Methoden) werden unbewusste Muster und oft die Lösungen darin sichtbar.

Ich als Therapeutin bin in dieser Leerheit (im Sinne der buddhistischen Leerheit) und aus dieser heraus kann ich mit meiner vollen Achtsamkeit auf mein Gegenüber eingehen und meine Klientinnen dabei unterstützen.

Eine kleine Übung zur Achtsamkeit:

Setze dich oder lege dich, dass du für die nächsten zehn Minuten bequem bist.
Schließe deine Augen,
Atme 2-3 Mal tief ein und aus

Was spürst du im Außen?
Wärme, Kälte, Druck?
Wie fühlt sich die Unterlage im Sitzen oder Liegen an?
Kannst du die Falten deines Gewandes spüren?
Kannst du die Haare auf deiner Haut spüren?
Kannst du den Atem auf deinen Lippen spüren?

Was spürst du im Inneren?
Wärme, Spannung, Ruhe?
Kannst du den Pulsschlag deines Herzens spüren?
Wie fühlt sich das an?
Welche Gefühle tauchen auf?
Wo im Körper kannst du sie spüren?

Wo waren deine Gedanken während der letzten 10 Minuten?
Atme wieder 2-3 Mal tief ein und aus und komme wieder mit deiner Aufmerksamkeit in den Raum zurück.